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Reichskanzlei / Wilhelmplatz / Voßstraße
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Fassade (Gesamtansicht)
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Kaufhaus Wertheim (Voßstraße 24-32)
Bauzustand: 1939-1944
Adresse: Voßstraße 24-32 / Leipziger Platz und Leipziger Straße

Das Kaufhaus Wertheim wurde in vier Bauabschnitten zwischen 1898 und 1927 von dem Architekten Alfred Messel errichtet. Es übertraf alle bisherigen deutschen Kaufhäuser. Der Kaiser lieferte mit seiner Cadinener Kachelmanufaktur Kacheln an Wertheim. Die Kacheln schmückten die Wände und Brunnen des Sommergartens. Selbst der Kaiser war zur Einweihung des Warenhauses gekommen. Gebaut hatte das Haus Alfred Messel in den Jahren 1896 bis 1912 (I. bis IV. Bauabschnitt), 1925 bis 1926 folgte der fünfte Bauabschnitt. Die Bauabschnitte zwei und drei in der Voßstraße wurden zwischen 1899 und 1906 ausgeführt. Die Hauptfront Leipziger Straße hatte 240 Meter und zusätzlich weitere 90 Meter am Leipziger Platz mit dem weltbekannten Eckgebäude. Das Kaufhaus reichte in der Tiefe bis hin zur Voßstraße auf einer Grundstücksfläche von 27.000 m². Es war mit 112.000 m² Nutzfläche und 70.000 m² Verkaufsfläche das größte Kaufhaus Europas. Durch einen alliierten Bombenangriff Ende November 1943 und die Kampfhandlungen von 1945 wurde der Wertheim - Komplex teilweise zerstört. Der Abriss der Ruine erfolgte 1955/1956.