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Reichskanzlei / Wilhelmplatz / Voßstraße
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Fassade (Gesamtansicht)
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Würtembergische Gesandtschaft
Bauzustand: 1930-1937
Adresse: Voßstraße 10

Die Gesandtschaft wurde Ende des 19. Jahrhunderts als eines der ersten Gebäude der Voßstraße durch den Regierungsrat Georg Wilhelm Neumann errichtet. Ursprünglich freistehend, sollte der Bau Qualitätsstandards für die spätere Bebauung in der Voßstraße setzen. Da sich jedoch die Architekten, welche Anfang des 20. Jahrhunderts die Baulücken in der nördlichen Voßstraße schlossen, nicht an diese optische Vorgabe Neumanns hielten, wurde die Württembergische Gesandtschaft bald von den sie umgebenden Wohnhäusern überragt. 1937 wurde das Gebäude durch das Deutsche Reich angekauft, um es für die Neue Reichskanzlei abreißen zu können. Nach dem Räumungsplan vom 30.9.1937 wurde die Räumung des Gebäudes bis zum 1.1.1938 festgelegt. 1938 wurde die Gesandtschaft abgerissen