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Reichskanzlei / Wilhelmplatz / Voßstraße
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Straßenfassade (Gesamtansicht) / Straßenfassade (Detail) / Eingang zur Führerwohnung
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Erweiterungsbau zur Reichskanzlei (Neue Reichskanzlei)
Bauzustand: 1939-1944
Adresse: Wilhelmstraße 78

Der Erweiterungsbau zur Reichskanzlei wurde 1928 bis 1931 von Eduard Jobst Siedler und Robert Kisch auf dem Grundstück des Jahre zuvor abgerissenen Palais Pleß (letzter Besitzer war Voss) errichtet. Die Einweihung erfolgte durch Paul von Hindenburg anlässlich des 60. Jahrestages der Reichsgründung. 1934, während der Umbauten an der Alten Reichskanzlei, wurden durch Albert Speer im Inneren des Erweiterungsbaues Veränderungen vorgenommen. Albert Speer war es auch, der 1935 einen Balkon (Führerbalkon) an die Hauptfassade anbaute. 1938 erfolgten im Zuge der Integration in die Neue Reichskanzlei ddurch Speer die Integrierung einer doppelten Toreinfahrt als Zugang in den Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei. Der Erweiterungsbau wurde 1945 durch eine Fliegerbombe teilweise zerstört. Nachdem das Gebäude zusammen mit der Neuen Reichskanzlei zur Baumaterialiengewinnung freigegeben wurde, erfolgte 1950 auf sowjetischen Befehl die Sprengung.