Galerie
Reichskanzlei / Wilhelmplatz / Voßstraße
Wilhelmstraße 77 / Wilhelmstraße 78 / Voßstraße 2 / Voßstraße 4 / Voßstraße 5 / Voßstraße 6 / Hermann-Göring-Straße 16 und 17 / Ehrenhof / Parkanlage
Fassaden
Straßenfassade (Gesamtansicht)
/ Straßenfassade (Detail) / Gartenfassade (Palais) / Gartenfassade (Speisesaal)

Innenräume
Kongresssaal / Speisesaal / Schnitt durch Speisesaal und Führerbunker

Führerbunker und Keller des Speisesaals

Kannenberggang / Treppenhaus / Nördlicher Kellergang / Bunker (Haupteingang) / Bunker (Nebeneingang) / Bunker (Notausgang) / Bunker (Wache) / Bunker (Flur) / Bunker (Maschinenraum)
Für die 3D-Bildbetrachtung wird eine Rot/Cyan - Anaglyphenbrille benötigt.

Palais Schulenburg / Palais Radziwill / Reichskanzlerpalais / Reichskanzlei / Alte Reichskanzlei / Führerwohnung
Bauzustand: 1936-1944
Adresse: Wilhelmstraße 77

Speisesaal
Der Speisesaal (auch als Empfangssaal bezeichnet) wurde 1935-1936 von dem Architekten Professor Leonard Gall im Garten der Reichskanzlei errichtet. Es war der erste größere Neubau auf dem Grundstück der Reichskanzlei, welcher im Auftrag Adolf Hitlers errichtet wurde. Verbunden mit der Führerwohnung im Reichskanzlerpalais (Alte Reichskanzlei) diente er als Veranstaltungs - und Empfangsraum für ca. 200 Personen. An seiner nördlichen Schmalseite enthielt er einen Anbau mit Wohnräumen für Angestellte der Reichskanzlei. Der unter dem Speisesaal errichtete Luftschutzkeller wurde 1943-1945 als Vorbunker des nach einer Erweiterung entstandenen Führerbunkers genutzt. In diesem Vorbunker wohnte unter anderem ab April 1945 die Familie Goebbels bis zu ihrem Selbstmord. Kriegsbeschädigt wurde der Saal zwischen 1947 und 1948 gemeinsam mit der Alten Reichskanzlei abgerissen.